Geschichte

 

 

hier einige historische Ereignisse der Firmengeschichte:

1903

Die Firma Fritz Käppner gründete Johann Käppner als Einzelfirma um das Jahr 1903 in Nürnberg. Damals befasste man sich überwiegend mit dem Ankauf von gebrauchten Säcken, deren Reparatur und Weiterverkauf. Bereits nach kurzer Zeit konnten zwei Mitarbeiterinnen eingestellt werden.

 

1926

Johann Käppner übergab die Firma, damals mit drei Mitarbeitern, an seinen Sohn und späteren Namensgeber Fritz Käppner.

 

1928

Wurden das Grundstück mit den Gebäuden in der Industriestraße 33-35 in Nürnberg erworben, welches auch heute der Firmenhauptsitz ist. Neben dem Handel mit gebrauchten Säcken wurde nun im wesentlich größeren Umfang der Handel mit Papiersäcken betrieben, wie auch Jutesäcke von einen eigenen Mitarbeitern genäht wurden.

 

1930

Begann man mit der Fertigung von Planen, LKW-Planen, Zeltbeplanungen und ähnlichem anfangs aus Segeltüchern und später aus dem deutlich strapazierfähgieren PVC-Planenstoff welcher bis heute Anwendung in den verschiedensten Produkten der Fa. Käppner findet.

 

1932

Wurde die Filiale in Dresden eröffnet, um den mitteldeutschen Raum besser beliefern zu können. Dort wurden die gleichen Produkte hergestellt und vertrieben.

 

1937

Wegen der hohen Nachfrage von Jutesäcken wurde von der Filiale Dresden aus eine Näherei für Säcke in Großenhain eröffnet.

 

1944

Erfolgte der Kauf von Grundstücken und Gebäuden in Kraiburg (Oberbayern). Ein Großteil der Fertigung wurde dorthin verlegt, da eine Fertigung in Nürnberg durch Kriegseinwirkungen immer problematischer wurde.

 

Ende 1944 / Anfang 1945

Nach Zerstörung des Nürnberger Betriebes wurde die gesamte Produktion, wie die Verwaltung nach Kraiburg verlegt. Ebenso flüchtete die Familie Käppner sowie einige Mitarbeiter mit Ihren Familien nach Kraiburg um die schwierigen Zeiten während des Krieges zu überstehen.

 

1945

Mit Kriegsende wurde der Dresdner Betrieb unter Verwaltung des Rates der Stadt Dresden gestellt und somit der Einflussnahme des Inhabers entzogen.

 

Ende 1945 / Anfang 1946

Der zerstörte Betrieb Nürnberg wurde wieder aufgebaut. Einige der Mitarbeiter, die nach Kraiburg gegangen waren, kehrten nach Nürnberg zurück und eröffneten und betrieben die Firma.

 

1953

Der Hauptsitz der Firma wurde wieder nach Nürnberg verlegt, die Familie kehrte in die Heimat zurück und der Betrieb Kraiburg blieb als Hauptproduktionsstätte bestehen.

 

1976

Wurde die Firma durch den Sohn und heutigen Firmeninhaber Thomas Käppner, übernommen.

 

1989 / 1990

Nach der Wende konnte die Filiale in Dresden wieder eröffnet werden. Zunächst an der ursprünglichen Adresse in der Hamburger Str. 52, später dann in der Breitscheidstr. 78.

 

2001

Umsiedlung der Filiale Kraiburg und Neubau des Produktionsbetriebs in Ampfing. Durch die neuen Produktionshallen konnte man den neuen Anforderungen auf dem Markt gerecht werden. Es wurden nun auch immer größere Teichfolien, Leckagefolien und Gasspeichersäcke für den Biogasbereich gefertigt.

 

2011

Vergrößerung des Betriebs Ampfing mit einem Anbau an die Produktions- und Lagerhalle. 

 

2015

Nach dem Studium, trat mit Markus Käppner die nächste Generation in den elterlichen Betrieb ein.